Jubiläum: Die Anfänge der Arbeitnehmervertretung


 


Gepostet am 13:58     PermaLink  
Autor: Henning Wüst
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LAG Hessen: Einköpfiger Betriebsrat schutzlos 


 


Gepostet am 10:52     PermaLink  
Autor: Die Lappländer
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Realität: Probleme bei der Errichtung eines Callcenter-Betriebsrates 


 


Gepostet am 20:51     PermaLink  
Autor: Henning Wüst
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GBR: Commerzbankfilialen bleiben samstags erst einmal geschlossen 


 


Gepostet am 11:18     PermaLink  
Autor: Henning Wüst
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Handlungsmöglichkeiten beim betrieblichen Rauchverbot


Im Moment erlebe ich auf einigen betriebsverfassungsrechtlichen "Baustellen" leidenschaftliche Kämpfe um betriebliche Rauchverbote. Bekanntlich hat der Betriebsrat hier nach § 87 Abs. 1 Nr. 1 BetrVG mitzubestimmen.

"Die Betriebspartner sind befugt, durch Betriebsvereinbarung ein betriebliches Rauchverbot zu erlassen, um Nichtraucher vor den Gesundheitsgefahren und Belästigungen des Passivrauchens zu schützen; jedoch müssen sie dabei gemäß § 75 Abs. 2 BetrVG i.V.m. Art. 2 Abs. 1 GG den Verhältnisssigkeitsgrundsatz beachten, weil ihre Regelung die allgemeine Handlungsfreiheit von Rauchern beeinträchtigt. Die erforderliche Abwägung der Belange des Betriebs sowie der Raucher und der Nichtraucher hängt weitgehend von den betrieblichen Gegebenheiten und Besonderheiten der jeweiligen Belegschaft ab. Diese zu beurteilen ist in erster Linie Sache der Betriebspartner, denen deshalb ein weiter Gestaltungsfreiraum zukommt. Ein generelles Rauchverbot im Freien kann in der Regel nicht mit dem Gesundheitsschutz der Nichtraucher begründet werden. Ein Rauchverbot mit den Ziel, Arbeitnehmer von gesundheitsschädlichen Gewohnheiten abzubringen, überschreitet die Regelungskom- petenz der Betriebspartner."

Durch einem Betriebsrat, den ich berate, bin ich nun auf diese Lösung aufmerksam geworden. Ob das in der Praxis tatsächlich funktioniert, weiss ich (noch) nicht. Es liest sich aber auf jeden Fall sehr interessant. Ich werde berichten!

Gepostet am 13:11     PermaLink  
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Geheimhaltungsprobleme: Gedanken zu § 79 Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG)


Über einen tiefsinnigen Beitrag im 37sechsblog zum Thema Whistleblowing komme ich auf § 79 Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG). In der Vorschrift (Wortlaut ganz unten im Posting) geht es um die Problematik der Geheimhaltung.

Leider ist das immer wieder Stoff für Auseinandersetzungen (innerhalb des BR-Gremiums, wie auch im Aussenverhältnis). Zusätzlich muss von Betriebsratsmitgliedern auch die allgemeine Amtsverschwiegenheit beachtet werden, die sich aus der Nichtöffentlichkeit der Betriebsratssitzungen ergibt (§ 30 Satz 4 BetrVG).

Um einen Teil der Probleme in den Griff zu bekommen rate ich immer zu einer sog. "Ampelregelung" in der Geschäftsordnung (§ 36 BetrVG), die jeder Betriebsrat haben sollte.

Die Regelung kann z. B.

"Die Betriebsratsmitglieder unterliegen der Schweigepflicht. Die verschiedenen Geheimhaltungsstufen werden wie folgt im Protokoll hinter den einzelnen Themen vom Vorsitzenden, bzw.

Damit können sowohl ein Schutz einzelner Gremiumsmitglieder geschaffen, wie auch klare "Spielregeln" für die Kommunikation aufgestellt werden.

(1) 1Die Mitglieder und Ersatzmitglieder des Betriebsrats sind verpflichtet, Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse, die ihnen wegen ihrer Zugehörigkeit zum Betriebsrat bekannt geworden und vom Arbeitgeber ausdrücklich als geheimhaltungsbedürftig bezeichnet worden sind, nicht zu offenbaren und nicht zu verwerten. 2Dies gilt auch nach dem Ausscheiden aus dem Betriebsrat. 3Die Verpflichtung gilt nicht gegenüber Mitgliedern des Betriebsrats. 4Sie gilt ferner nicht gegenüber dem Gesamtbetriebsrat, dem Konzernbetriebsrat, der Bordvertretung, dem Seebetriebsrat und den Arbeitnehmervertretern im Aufsichtsrat sowie im Verfahren vor der Einigungsstelle, der tariflichen Schlichtungsstelle (§ 76 Abs. 8) oder einer betrieblichen Beschwerdestelle (§ 86). (2) Absatz 1 gilt sinngemäß für die Mitglieder und Ersatzmitglieder des Gesamtbetriebsrats, des Konzernbetriebsrats, der Jugend- und Auszubildendenvertretung, der Gesamt-Jugend- und Auszubildendenvertretung, der Konzern-Jugend- und Auszubildendenvertretung, des Wirtschaftsausschusses, der Bordvertretung, des Seebetriebsrats, der gemäß § 3 Abs. 1 gebildeten Vertretungen der Arbeitnehmer, der Einigungsstelle, der tariflichen Schlichtungsstelle (§ 76 Abs. 8) und einer betrieblichen Beschwerdestelle (§ 86) sowie für die Vertreter von Gewerkschaften oder von Arbeitgebervereinigungen."

Gepostet am 11:24     PermaLink  
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Korrumpierte Mitbestimmung?


Ernste, aber sehr bedenkenswerte Worte finden sich in den Gedanken zur Zeit vom 16.02.2007 unter der Überschrift "Korrumpieren grosse global operierende deutsche Unternehmen die Mitbestimmung?".

Der Autor stellt die einschlägigen "aktuellen" Fälle vor und schliesst mit der Frage: "Könnte das miterklären, warum es möglich war, in Deutschland - anders als in anderen Ländern - die Arbeitnehmerinteressen in einigen Unternehmen der Exportindustrie zugunsten der internationalen Wettbewerbsfähigkeit so stark zurückzudrängen?"

Prädikat: Bedenkenswert und herausfordernd!

Gepostet am 08:58     PermaLink  
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Betriebsverfassung: Lasst Fakten sprechen


Betriebsräte sind für viele Unternehmen ein "rotes Tuch". Eine neue Studie des Zentrums für europäische Wirtschaftsforschung belegt, dass diese Position auch rein wirtschaftlich betrachtet schlicht falsch ist.

Die Mannheimer Forscher haben in ihrer Untersuchung herausgefunden, dass die Beschäftigten in Betrieben mit Betriebsrat weitaus produktiver arbeiten, als in Betrieben ohne Betriebsrat.

Gepostet am 08:56     PermaLink  
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Henning Wüst im Gespräch mit der Waiblinger Zeitung


Heute ist wieder ein Belegexemplar in der Post. Kürzlich habe ich mit einem Redakteur der Waiblinger Zeitung ein längeres Gespräch geführt. Es ging um die recht brisante Frage "Sind Betriebsräte käuflich?". Im Zusammenhang mit dem Skandal bei VW - und wohl auch aufgrund der räumlichen Nähe zu Daimler - hatte sich die Redaktion der Waiblinger Zeitung entschlossen, diesen Fragen einmal nachzugehen.

In der Printausgabe vom 15.01.2007 ist auf Seite 3 unter der Überschrift "Der VW-Skandal und die Mitbestimmung: Sind Betriebsräte käuflich?" nun der ausführliche Artikel erschienen, in dem auch das mit mir geführte Inteview enthalten ist.

Gepostet am 12:48     PermaLink  
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Henning Wüst im Interview mit der Braunschweiger Zeitung


In der heutigen Ausgabe der Braunschweiger Zeitung bin ich im Interview zum Thema "Volkswagen - Wofür kassieren einige Betriebsräte?" zu lesen. Ein kurzer Abstract ist hier zu finden, der ausführliche Artikel findet sich in der Printausgabe.

Gepostet am 22:02     PermaLink  
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VW: Ex-GBR Vorsitzender jetzt in Untersuchungshaft


In der Betriebsrats-Affäre bei Volkswagen wurde heute gegen den früheren Vorsitzenden Vokert Untersuchungshaft angeordnet wegen Verdunkelungsgefahr.

Gepostet am 22:35     PermaLink  
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Jetzt wirds ernst für Peter Hartz


Gegen Peter Hartz - früher einmal Vorstandsmitglied bei Volkswagen und dort für die "gute Beziehungen" zu den Betriebsräten zuständig - hat die Staatsanwaltschaft Braunschweig heute Anklage wegen Untreue in 44 Fällen erhoben. In diesem Verfahren dürfen wir auf weitere Enthüllungen in der VW-Betriebsrats-Affäre gespannt sein.

Gepostet am 21:02     PermaLink  
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Betriebsräte: Weitet sich der VW-Skandal noch weiter aus?


Der Deutschlandfunk meldet heute, dass es in der Betriebsratsaffäre bei VW neue und sehr erschütternde Erkenntnisse geben soll. Unter Berufung auf den Focus wird vermeldet, dass zahlreiche weitere Betriebsratsmitglieder unberechtigterweise hohe Bonuszahlungen bekommen haben sollen. Die Rede ist von sechsstelligen Summen.

Kommentar: Die Gier den Menschen ist bekanntlich unersättlich. Ich finde diese Vorgänge mehr als erschütternd und seh rtraurig, könnten solche "Ausreisser" doch dem ganzen bewährten und - gerade derzeit - dringend erforderlichen System der Betriebsverfassung Schaden zufügen.

Gepostet am 18:18     PermaLink  
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Webring Betriebsverfassungsrecht erweitert


Welche Schulungen stehen dem Betriebsrat zu und was ist dabei zu beachten?

Was ist bei Betrienbsratsbeschlüssen zu beachten? Was sind die Anforderungen an eine ordnungsgemässe Beschlussfassung?

Auf was muss bei Protokollen einer Betriebsratssitzung geachtet werden?

Wie verhält es sich mit dem allgemeinen Informationsanspruch des Betriebsrats? Welche Informationen muss der Arbeitgeber zur Verfügung stellen? Welche Informationen kann der Betriebsrat fordern? Wie kann der Unterrichtungsanspruch gerichtlich durchgesetzt werden?

Wann besteht der allgemeine Unterlassungsanspruch des Betriebsrats? Wie kann er gerichtlich durchgesetzt werden?

Für welche Schulungen des Betriebsrats muss der Arbeitgeber aufkommen?

Was fällt unter den sog. erforderlichen Sachaufwand des Betriebsrats? Welche Kosten muss der Arbeitgeber übernehmen?

Wie ist die Bedeutung des kollektiven Tatbestands bei den echten Mitbestimmungsrechten in sozialen Angelegenheiten nach § 87 BetrVG?

Gepostet am 12:50     PermaLink  
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Stichwort: JAV (Jugend- und Auszubildendenvertretung)


Im Herbst dieses Jahres (1.10.-30.11.) finden wieder einmal die Wahlen zur Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) statt. Der Kollege Skowronek vom 37sechsblog hat das zum Anlass genommen, einen Artikel übver die Aufgaben der JAV zu veröffentlichen.

Gepostet am 18:10     PermaLink  
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IT-Branche: Viel zu wenig Betriebsräte


Dass es - gerade in der IT-Branche - viel zu wenig Betriebsräte gibt, ist seit dem Focus auf die Betriebsratswahl bei SAP hinlänglich bekannt. Das ist sehr schade, denn die Möglichkeiten, die das Betriebsverfassungsgesetz einräumt, sollten gerade in den modernen, schnellebigen und "flexiblen" Branchen unbedingt genutzt werden.

Jüngtes trauriges Beispiel ist das Berliner Kommunikationsunternehmen AVM. Eine lesenswerte Schilderung der Vorgänge findet sich hier.

Also: Betriebsräte wählen!

Gepostet am 09:09     PermaLink  
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Checkliste für Betriebsvereinbarungen


Auf eine hilfreiche Checkliste der Hans-Böckler-Stiftung für Betriebsräte unter dem Titel "Zehn goldene Regeln für eine Betriebsvereinbarung" weist der Kollege Skowronek heute im 37sechs-Blog hin.

Gepostet am 22:18     PermaLink  
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BV "nachhaltiger Prozess" bei VW


Bei Volkswagen haben Vorstand und Betriebsrat heute eine neue Betriebsvereinbarung zur Implementierung eines neuen Produktionssystems vorgestellt. Mit der BV sollen alle Abläufe von der Konzeption bis zum Endkunden im Rahmen eines nachhaltigen Prozesses effektiver und effizienter gestaltet werden.

Die Börse reagierte prompt: VW-Aktien stiegen spontan um 4 Prozent.

Gepostet am 22:40     PermaLink  
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Mitbestimmung des Betriebsrats bei Firmen- und Belegschaftsparkplätzen


Der Betriebsratsvorsitzende kommt Montag früh in die Firma und reibt sich verwundert die Augen. Wo Freitags noch 100 freie Belegschaftsparkplätze waren, ist am Montag plötzlich ein Schilderwald. Die 20 am nächsten zum Firmengebäude belegenen Parkplätze sind nun als “Kundenparkplätze” ausgewiesen. Die nächsten 20 Parkplätze sind für “leitende Angestellte” reserviert. Und die restlichen 60 Parkplätze sind mit Namen und Kennzeichen einzelner Mitarbeiter versehen. Der Betriebsratsvorsitzende ist sehr befremdet, umso mehr, als er seinen eigenen Namen und sein eigenes Kennzeichen nicht vorfindet. Wie ist die Rechtslage und was tun?

Zum Beitrag.

Gepostet am 13:25     PermaLink  
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DIE ZEIT: Nachlese zur SAP-Betriebsratswahl


In der ZEIT ist eine zusammenfassende Nachlese zur Betriebsratswahl bei SAP zu lesen. Fazit: Nachdem denn die Wahl unter grössten Mühen auf den Weg gebracht war, ist plötzlich der Wille zur betriebsverfassungsrechtlichen Mitgestaltung auf breiter Front ausgebrochen. Das neugewählte Gremium wird vor grossen und spannenden Herausforderungen stehen. Dem neuen Betriebsrat sei gewunschen, dass "Grabenkämpfe" zwischen den einzelnen Listen nicht die Arbeit belasten.

An § 2 Abs.

"Arbeitgeber und Betriebsrat arbeiten unter Beachtung der geltenden Tarifverträge vertrauensvoll und im Zusammenwirken mit den im Betrieb vertretenen Gewerkschaften und Arbeitgebervereinigungen zum Wohl der Arbeitnehmer und des Betriebs zusammen."

Gepostet am 09:51     PermaLink  
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