Nun wirds pervers: Kündigung wegen 0,014 Cent


 


Gepostet am 23:20     PermaLink  
Autor: Henning Wüst
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Kündigung: Müllmann soll Müll gestohlen haben


 


Gepostet am 21:56     PermaLink  
Autor: Henning Wüst
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Bundesarbeitsgericht zur Kündigung eines angestellten Pressefotografen wegen seines Auftretens in der Öffentlichkeit



Gepostet am 17:19     PermaLink  
Autor: Henning Wüst
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Von der Torte zum Brötchen: Fristlose Kündigung wegen Diebstahl / Unterschlagung “geringwertiger Sachen”



Gepostet am 16:13     PermaLink  
Autor: Henning Wüst
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Neue Durchführungsanweisung der BA zu Aufhebungsverträgen jetzt online verfügbar 


 


Gepostet am 09:44     PermaLink  
Autor: Henning Wüst
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LAG Rehinland-Pfalz: Kündigung - Meininugsfreiheit contra Ehrverletzung 


 


Gepostet am 20:01     PermaLink  
Autor: Die Lappländer
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BAG zur Herausnahme aus der Sozialauswahl nach § 1 Abs. 3 Satz 2 KSchG


Nach § 1 Abs. 3 Satz 2 KSchG sind in die soziale Auswahl Arbeitnehmer nicht einzubeziehen, deren Weiterbeschäftigung im berechtigten betrieblichen Interesse liegt. Das ist die sog. "Leistungsträgerregelung".

In einer Entscheidung vom heutigen Tage hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) nun klargestellt, dass sich der Arbeitgeber zur Begründung eines solchen Interesses nicht allein darauf berufen kann, der gekündigte Arbeitnehmer sei besonders krankheitsanfällig.

Gepostet am 21:10     PermaLink  
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BAG: Wieder einmal Kündigung wegen Interet-Surfens während der Arbeitszeit


"Eine Kündigung aus verhaltensbedingten Gründen ist nach § 1 Abs. 2 KSchG sozial gerechtfertigt, wenn der Arbeitnehmer seine arbeitsvertraglichen Pflichten erheblich, in der Regel schuldhaft verletzt. Auch wenn die private Nutzung des Internets im Betrieb nicht untersagt ist, kann sie eine solche erhebliche Pflichtverletzung darstellen und den Arbeitgeber zur Kündigung ohne vorherige Abmahnung berechtigen. Ob sie das für eine Kündigung erforderliche Gewicht hat, hängt ua. von ihrem Umfang, der etwa damit einhergehenden Versäumung bezahlter Arbeitszeit oder einer durch die Art der Nutzung herbeigeführten Gefahr der Rufschädigung des Arbeitgebers ab."

Gepostet am 21:07     PermaLink  
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BAG: Ausschlussfrist bei Mobbing


In einer Entscheidung vom heutigen Tage hat sich das Bundesarbeitsgericht mit dem Problem der Ausschlussfrist bei Mobbing befasst.

Eine interessante Problematik, weil beim "klassischen Mobbing" (im Unterschied zum Mobbing mit Bezug zu einem geschützten Benachteiligungsmerkmal nach dem AGG, der sog. Belästigung nach § 3 Abs. 2 AGG) ein ineinandergreifendes Verhalten über einen längeren Zeitraum hinweg erforderlich ist.

Das LAG Hamm hatte es sich als Vorinstanz einfach gemacht und nur Vorfälle mit gewürdigt, die sich innerhalb der einschlägigen 6-monatigen Ausschlussfrist abgespielt hatten. Dem ist das BAG nun entgegen getreten.

Gepostet am 22:56     PermaLink  
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Mindestlohn: (-)


In Sachen Mindestlohn hat die gestrige Koalitionsrunde einen schwachen Befund geliefert. Die Süddeutsche fasst die sog. "Einigung" wie folgt zusammen: "... darüber verständigt, dass eine Ausweitung des Entsendegesetzes auf weitere Branchen sinnvoll sei."

Im Klartext: Ein gesetzlicher Mindestlohn ist erst einmal vom Tisch. Das mit viel Aufwand und Bürokratie überfrachtete Verfahren über allgemeinverbindliche Tarifverträge und eine Ausweitung des Entsendegesetzes ist völlig unbefriedigend und hilf der überwiegenden Mehrzahl der Betroffenen überhaupt nicht weiter.

Die Politik versagt wieder einmal angesichts der tatsächlichen Herausforderungen des Arbeitsmarktes. Traurig.

Gepostet am 09:44     PermaLink  
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Arbeitszeugnis: Wohlwollen und Wahrheit


Persönlich habe ich mittlerweile den Eindruck, dass die Bedeutung von Arbeitszeugnissen grundsätzlich überschätzt wird. Die "harmonisch in Bestnoten gestylten" Arbeitszeugnisse, die häufig das Ergebnis anwaltlicher Tätigkeit sind, machen potentielle Arbeitgeber eher stutzig, denn willig.

Häufig ist ohnehin nur eine einzige Angabe auf dem Arbeitszeugnis interessant: Die Telefonnummer des Ausstellers. Was den Inhalt telefonischer Nachfragen angeht, tappt der Bewerber meist völlig im Dunkel. Er erhält dann nur eine - AGG konforme :) - nichtssagende Absage.

Daher mein Aufruf: Aufgepasst, denn oft ist "weniger besser als mehr".

Auch in der SZ wird das Thema in einem aktuellen Beitrag kritisch beleuchtet.

Gepostet am 22:23     PermaLink  
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Rechtswidrige Arbeitsvertragsklauseln in der Praxis


Heute wieder ein Teil der Serie "Rechtswidrige Arbeitsvertragsklauseln in der Praxis".

"Im Fall der Erkrankung hat sich der Arbeitnehmer spätestens eine Stunde vor Arbeitsantritt persönlich bei der Geschäftsführung krank zu melden. Ansonsten erfolgt keine Lohnfortzahlung."

Fehlt eigentlich nur noch der Zusatz, dass der Arbeitnehmer sich dann vom örtlichen Polizeivollzugsdienst zum Behufe der gesundheitlichen Besserung am Krankenbett festketten lassen muss. Sachen gibts...

Gefunden im Arbeitsvertrag eines Mandanten, der bei einem mittelständischen Metallbetrieb (ca. 200 Mitarbeiter) beschäftigt ist.

Gepostet am 12:40     PermaLink  
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Situation der Praktikanten beschäftigt Petitionsausschuss


In der öffentlichen Sitzung des Petitionsausschusses am 26.03.2007 wird es u.a. um die Situation von Praktikanten gehen. Grund sind zwei Eingaben, in denen die Petenten unter anderem für eine verbesserte Stellung von Hochschulabsolventen im Praktikum eintreten. Beide Petitionen wurden im Internet von mehr als 100.000 Mitzeichnern unterstützt.

Gepostet am 23:53     PermaLink  
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Ausschuss für Arbeit und Soziales behandelt Gesetzentwurf zur Verbesserung der Beschäftigungschancen älterer Menschen


In seiner heutigen 41. Sitzung befasste sich der Ausschuss für Arbeit und Soziales Gesetzentwurf zur Verbesserung der Beschäftigungschancen älterer Menschen (BT-Drucksache 16/3793).

Der Gesetzentwurf war übrigens der einzige Punkt der Tagesordnung .

Die elektronische Vorabfassung des Gesetzentwurfes gibt es hier als PDF .

Gepostet am 14:49     PermaLink  
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Arbeitsvertragsgesetz: "Expertenentwurf" hinterlässt zwiespältigen Eindruck


Eigentlich geht es um eine bereits betagte Verpflichtung, die dadurch aber nicht weniger brisant wird. Bereits im Einigungsvertrag war die Verpflichtung des gesamtdeutschen Gesetzgebers festgeschrieben worden, ein einheitliches Arbeitsgesetzbuch zu schaffen. Und auch im Koalitionsvertrag der derzeitigen (noch) Koalition findet sich eine entsprechende Regelung.

Das Handelsblatt berichtet nun, dass zwei Arbeitsrechts-Professoren der Universität Köln nun - im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung - einen Entwurf für ein Arbeitsvertragsgesetz vorgestellt haben. Der Handelsblatt-Artikel zu den Inhalten lässt zwar einige gute Ansätze entdecken, fördert aber zugleich - gerade im Bereich des Bestandsschutzes - erhebliche Mängel zu Tage (Stichwort: Mehr Raum für Abfindungen). Bei der Bertelsmann-Stiftung wurde eine eigene Website für das Projekt eingerichtet.

Sehr nachdenklich stimmt der Umstand, dass die beteiligten Kreise keinen Anstoss an der Projektführung durch eine privatrechtliche Institution nehmen. Eigentlich sollten Gesetzentwürfe doch aus der politischen Diskussion der regierungstragenden Parteien stammen, oder? So könnte dieses "Privatprojekt" ein geschickt eingefädeltes Vorhaben zur Umgehung politischer Uneinigkeiten via "Expertenlösung" sein. Hoffentlich haben die derzeit an der Regierung beteiligten Parteien das Projekt "auf dem Schirm".

(Im Lawblog bin ich auf diese Sache wieder aufmerksam geworden).

Gepostet am 19:37     PermaLink  
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Arbeitsschutz im Orchestergraben


Die kürzlich von der EU erlassene Richtlinie gegen Lärm am Arbeitsplatz wird an unerwarteten Stellen zu erheblichen Auswirkungen führen, gilt sie doch auch für Orchestermusiker.

Im Orchestergraben gleicht die Lautstärke nämlich mitunter der auf einer Grossbaustelle oder auf dem Rollfeld eines Flughafens.

Deswegen ist Schwerhörigkeit unter Musikern durchaus ein ernstzunehmendes Problem. Nach ersten Untersuchungen sind zwei Drittel aller Orchestermusiker durch Hörschäden beeinträchtigt.

Die Richtlinie war daher überfällig und die ersten technischen Lösungen zur Umsetzung existieren bereits.

Gepostet am 08:55     PermaLink  
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Das neue Wissenschaftszeitvertragsgesetz


Es tut sich etwas im Bereich Befristungsrecht: Nachdem der Bundestag dem neuen Wissenschaftszeitvertragsgesetz am 18.01.2007 zugestimmt hat, wird sich der Bundesrat voraussichtlich am 16.02.2007 mit dem neuen Gesetz befassen. Mit einem Inkrafttreten wird noch im März 2007 gerechnet.

Details und weitere Infos - u.a. die aktuelle konsolidierte Fassung - gibt es hier.

Gepostet am 22:46     PermaLink  
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DGB-Chef Sommer im Interview zur Mindestlohndebatte


Im DeutschlandradioKultur ist ein Interview mit DGB-Chef Sommer zur Haltung der CDU im Zusammenhang mit der beinahe endlosen Mindestlohndebatte nachzulesen. Sommer bezeichnete die andauernde Verweigerungshaltung der CDU als schlicht skandalös.

Gepostet am 21:16     PermaLink  
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dradio: Münterefring im Interview der Woche


Gerade ist Bundesarbeitsminister Franz Müntefering im Interview der Woche des Deutschlandfunks zu hören und stellt dort "seinen" Weg für Mindestlöhne vor, den er in den nächsten Tagen auf den Weg bringen will. Auch zum Thema Rentenerhöhungen hat sich Müntefering geäussert.

Das Transkript der Sendung ist hier bereits online. Lesenswert!

Gepostet am 11:21     PermaLink  
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Aussendienst: Änderungen beim Verkaufsgebiet aus arbeitsrechtlicher Sicht


Typischerweise erhält ein Aussendienstler Provisionen. Das Verkaufsgebiet in sachlicher und räumlicher Hinsicht hat im Regelfall entscheidenden Einfluss auf die erzielbare Vergütungshöhe. Die Probleme fangen daher meist dann an, wenn Verkaufsgebiete im Aussendienst geändert werden sollen. Wie sind hier die individualrechtlichen und kollektivrechtlichen Möglichkeiten und Grenzen?

Ich habe die wichtigsten Informationen zu diesem Fragenkreis in einem Beitrag zusammengestellt.

Gepostet am 11:53     PermaLink  
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