Montag - 20. November 2006
Geburtsverzögerung: Der Kampf ums neue Elterngeld
Das zum 1.1.2007 in Kraft tretende
Elterngeldgesetz beschert für ab dem 1.1.2007 geborene Kinder die neuen,
teilweise höheren Leistungen. Das Elterngeld wird an Vater und Mutter
für maximal 14 Monate gezahlt, beide können den Zeitraum frei
untereinander aufteilen. Ein Elternteil kann höchstens zwölf Monate
allein nehmen, zwei weitere Monate sind als Option für den anderen Partner
reserviert. Das heißt: Zwölf Monate Elterngeld gibt es immer, wenn
sich Eltern Zeit für die Betreuung ihres Kindes nehmen. Insbesondere
Besserverdienende stellen sich mit dem neuen Elterngeld besser, denn
betragsmässig gibt es 67 Prozent des wegfallenden Nettoeinkommens,
höchstens 1800 Euro im Monat. Eltern erhalten, die vor der Geburt des
Kindes nicht erwerbstätig waren, erhalten ein Mindestelterngeld in
Höhe von 300 Euro.
Und schon hat das kommende Elterngeld befremdliche Auswirkungen: Die WELT berichtet davon, dass Eltern die Geburt ihres Kindes "in das neue Jahr hinein verzögern" wollen. Rechnerisch kann das gut und gerne 25.000 Euro "wert sein". Aus medizinischer Sicht ist das aber dennoch sehr bedenklich, müssen doch dazu Wehenhemmer zum Einsatz kommen.
Und schon hat das kommende Elterngeld befremdliche Auswirkungen: Die WELT berichtet davon, dass Eltern die Geburt ihres Kindes "in das neue Jahr hinein verzögern" wollen. Rechnerisch kann das gut und gerne 25.000 Euro "wert sein". Aus medizinischer Sicht ist das aber dennoch sehr bedenklich, müssen doch dazu Wehenhemmer zum Einsatz kommen.
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