Samstag - 18. November 2006
Gedanken zum Wochenende: Merkel will mehr "Investivlohn"
In einem dpa-Interview hat sich
Bundeskanzlerin Merkel für mehr "Investivlöhne"
ausgesprochen. Durch die Beteiligung von Arbeitnehmern an den Gewinnen der
Unternehmen könne eine "neue Teilhabe am Wohlstand" bewirkt werden. Merkel
hat - eigenen Angaben zufolge - dabei im Sinn, Teile der Vergütung
künftig nicht mehr auszubezahlen, sondern in Form von
Mitarbeiterbeteiligungen, z. B. Mitarbeiteraktien, im Unternehmen "anzusparen".
Ich verweise insoweit auf diesen Beitrag zum Thema "Wirtschaftsrisiko und Unternehmerrisiko", in dem ich bereits vor einiger Zeit aufgezeigt habe, dass eine Beteiligung am unternehmerischen Risiko - denn nichts anderes verbirgt sich hinter den "Investivlöhnen" - allenfalls dann gerechtfertigt ist, wenn auch eine adäquate Steuerungsmöglichkeit in Form einer Teilhabe an den unternehmerischen Entscheidungen besteht.
Oder würden Sie gerne bislang fixe Vergütungsbestandteile "auf die Speilbank" tragen?
Falls nein, sind - ketzerisch formuliert - die Vergütungsteile auf einem klassischen Sparbuch im Regelfall und über längere Zeiträume noch besser angelegt als im "Investivlohn", denn dort steht der Zinssatz im vorhinein fest :DD
Ich verweise insoweit auf diesen Beitrag zum Thema "Wirtschaftsrisiko und Unternehmerrisiko", in dem ich bereits vor einiger Zeit aufgezeigt habe, dass eine Beteiligung am unternehmerischen Risiko - denn nichts anderes verbirgt sich hinter den "Investivlöhnen" - allenfalls dann gerechtfertigt ist, wenn auch eine adäquate Steuerungsmöglichkeit in Form einer Teilhabe an den unternehmerischen Entscheidungen besteht.
Oder würden Sie gerne bislang fixe Vergütungsbestandteile "auf die Speilbank" tragen?
Falls nein, sind - ketzerisch formuliert - die Vergütungsteile auf einem klassischen Sparbuch im Regelfall und über längere Zeiträume noch besser angelegt als im "Investivlohn", denn dort steht der Zinssatz im vorhinein fest :DD
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