Legislative (Gesetzgebung) jetzt outgesourct an Grosskanzleien...


Die Geschichte des "Gesetz zur Ergänzung des Kreditwesengesetzes" hat mich - ehrlich gesagt - ziemlich schockiert. Bislang wurden Gesetze in den Fachministerien, bzw. dem Bundesjustizministerium ausgearbeitet. Dass sich die Ministerien dabei bisweilen externer Hilfe bedient haben war ein offenes Geheimnis, aber nicht per se schlecht.

Das "Gesetz zur Ergänzung des Kreditwesengesetzes" wurde aber - Medienberichten zufolge - vollständig von einer der bedeutendsten Grosskanzleien derzeit ausgearbeitet. Und da bleibt mir schlich die Luft weg.

Pointiert formuliert: Wie sourcen die Gesetzgebung jetzt an Grosskanzleien aus. Was soll man dazu noch sagen?

Quelle (eine aus vielen): Süddeutsche vom 7.8.2009


Gepostet am Montag - 10. August 2009, 22:46
       
Autor: Henning Wüst
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